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Leichtverpackungen – die leichte Alternative.

Verkaufsverpackungen aus Aluminium, Weißblech, Kunststoffen und Verbundmaterialien nennt man Leichtverpackungen. Die sortenreinen Fraktionen lassen sich einer für den jeweiligen Stoff optimalen Verwertung zuführen. Ein geringer Restanteil bleibt übrig und wird in Müllverbrennungsanlagen und Müllheizkraftwerken energetisch genutzt.

 

 

 

Aluminium

Aluminium ist ein Leichtmetall und wird zum Beispiel für Joghurtdeckel verwendet. Es ist recyclingfreundlich und kann beliebig oft und nahezu ohne Qualitätsverlust recycelt werden.

 

Häufig fällt Aluminium in Verbindung mit anderen Verpackungsmaterialien an. Daher wird es in der Sortieranlage zunächst von diesen getrennt und anschließend zu Ballen gepresst. Nach der Zerkleinerung in der Verwertungsanlage und einer thermischen Vorbehandlung wird das geschmolzene Aluminium in Barren gegossen und anschließend zu neuen Verpackungen oder zu anderen Gegenständen verarbeitet. Dies ist wesentlich umweltfreundlicher als die Aluminiumherstellung aus Bauxit.

 

 

 

Weißblech

Weißblech ist der Klassiker der Langzeitverpackung und umhüllt meist Lebensmittel oder Getränke. In Deutschland werden derzeit jährlich rund 530.000 Tonnen Weißblech unter anderem in Form von Dosen, Deckeln oder auch Kronkorken verwendet.

 

Rund 80 Prozent aller Weißblechverpackungen werden heute recycelt. Nach der Sammlung wird das Leichtverpackungsmaterial durch Magnete getrennt, gepresst und an die Stahlindustrie weitergegeben. Dort wird es geschmolzen und zu neuen Produkten verarbeitet. Aus den recycelten Verpackungen entstehen neue hochwertige Stahlprodukte. Das Packmaterial Weißblech lässt sich unbegrenzt und ohne Qualitätsverlust wiederverwerten.

 

 

 

Kunststoffe

Kunststoffrecycling funktioniert! Recyclingprodukte aus Kunststoff erobern immer mehr Einsatzbereiche. In der Hauptsache werden fünf Sorten unterschieden: PE (Polyethylen), z. B. bei Folienverpackungen, PS (Polystyrol), z. B. bei Becherverpackungen für Milchprodukte. Kunststoffflaschen haben eine eigenständige Materialart und werden daher bei der Sortierung getrennt erfasst. Sie bestehen überwiegend aus einem hoch verdichteten Polyethylen (HD-PE) oder aus Polypropylen (PP).

 

Verpackungen aus Polyethylenterephthalat (PET) werden zunehmend beliebter und immer häufiger als Verpackungsmaterial – vor allem für Getränke – eingesetzt. PET ist leicht und bruchfest. Aus gebrauchten PET-Flaschen lässt sich ein Rezyklat gewinnen, das zur Herstellung neuer Getränkeflaschen genutzt wird. Klare PET-Flaschen lassen sich eins zu eins recyceln (Bottle-to-bottle-Recycling). Erstmals schließt sich für ein Kunststoffprodukt damit der Produktkreislauf. Mischkunststoffe bestehen aus verschiedenen Kunststoffarten und eine Trennung ist heute nur unter großem Aufwand möglich. Daher werden sie meist über eine rohstoffliche Verwertung in ihre Ausgangsbestandteile Öl und Gas zurückgeführt. Außerdem stehen sie der Stahlindustrie als Energielieferant zur Verfügung. Der zweite Weg, den Kunststoffe im Verwertungskreislauf nehmen, ist das werkstoffliche Recycling. In diesem Prozess werden die Kunststoffe nach Arten sortiert, zerkleinert, gewaschen und dann nach Dichte getrennt und getrocknet. Nach dem Schmelzen werden aus dem entstandenen Granulat in verschiedenen Verfahren neue Kunststoffprodukte gefertigt.

 

 

 

Verbunde/Verbundstoffe

Flüssige Lebensmittel – wie z. B. Getränke – werden häufig in Verbundverpackungen abgefüllt. Diese haben verschiedene Schichten, meist handelt es sich um Karton und Kunststoff (PE), teilweise beinhalten sie auch Aluminiumanteile. Durch das Recycling der Verbunde entstehen beispielsweise Hygienepapiere oder Wellpappen. Der Aluminiumanteil der Verpackungen wird industriell verwendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aluminium lässt sich perfekt recyceln.

 

 

 

Die Quote beim Weißblechrecycling beträgt 80%.

 

 

 

 

Die Verwertung von Kunststoff spart jedes Jahr große Mengen Rohöl.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbundverpackungen – jede Schicht ein anderer Werkstoff.




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