• Umverpackungen sind zum Beispiel zusätzliche Tragekartons um Getränkeflaschen


Umverpackungen – ab 2019 weitestgehend lizenzierungspflichtig

Eine Umverpackung ist eine zusätzliche Verpackung, die ursprünglich in Abgrenzung zur lizenzierungspflichtigen Verkaufsverpackung definiert wurde. So hatte es die bis 31.12.2018 geltende Verpackungsverordnung vorgesehen. Der Grund für die Sondereinstufung bestand darin, dass Umverpackungen eigentlich mittels Rücknahmesystem direkt an den Inverkehrbringer zurückgeführt werden sollten. Die Realität sah und sieht allerdings anders aus. Trotz Rückgabemöglichkeiten für Umverpackungen – zum Beispiel im Ausgangsbereich von Supermärkten – gelangen Umverpackungen in der Regel zum Endverbraucher nach Hause und damit irgendwann in häusliche Sammelsysteme. Das neue, ab 01.01.2019 geltende Verpackungsgesetz trägt diesem Umstand Rechnung und stuft Umverpackungen deshalb als systembeteiligungspflichtig ein. Sprich: Sie müssen lizenziert werden.

    • Umkartons von Trinkjoghurt und Pudding als Beispiele für Umverpackungen

Unsere Empfehlung für Umverpackungen: vermeiden oder lizenzieren

Die Idee hinter der Verpackungsverordnung wie hinter dem Verpackungsgesetz ist dieselbe: Hersteller sollen angehalten werden, Umverpackungen möglichst zu vermeiden. Denn was nicht an Verpackungsmaterial in den Handel kommt, muss auch nicht recycelt werden. Natürlich ist ein kompletter Verzicht auf Umverpackungen nicht immer möglich. In diesem Fall gilt: besser lizenzieren, um garantiert auf der sicheren Seite zu sein. Mit EKO-PUNKT ist das ganz einfach und günstig online möglich.

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