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EKO-PUNKT - Im Auftrag der Zukunft - Duales System Verpackungen lizenzieren rechtskonform nachhaltig handeln

Schmeckt allen, die es rechtskonform und nachhaltig mögen

Mit uns ist das Thema Verpackungslizenzierung schnell gegessen und macht nachhaltig zufrieden. Den vielen Vorteilen unseres Dualen Systems sei Dank.

Jetzt alles riegeln ... äh ... regeln

Verpackungen lizenzieren – wichtig und nachhaltig

Das Lizenzieren von Verpackungen – man spricht offiziell von der Beteiligung an einem Dualen System – geht alle an, die Ware verpackt in Umlauf und an den Endverbraucher bringen. Also Industrie und Handel in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Die Imbissbude und das Handelsunternehmen müssen ihre Serviceverpackungen genauso lizenzieren wie der Online-Handel seine Versandverpackungen und der Produkthersteller seine Verkaufsverpackungen. Von dem entrichteten Lizenzentgelt wird durch die Dualen Systeme sichergestellt, dass gebrauchte Verpackungen bundesweit gesammelt, sortiert und verwertet werden. Die Intention dahinter ist, die in den Verpackungen eingesetzten Rohstoffe möglichst lange im Kreis zu führen und somit für den Erhalt dieser kostbaren Wertstoffe zu sorgen. Auch sollen insgesamt weniger schlecht verwertbare Verpackungen in Umlauf gebracht werden. Die Beteiligungspflicht an der Verpackungslizenzierung ist also eine gute Sache und dient dem Klima- und Ressourcenschutz.

Alles zur Gesetzeslage rund um die Verpackungslizenzierung

In drei Schritten alles erledigt: So funktioniert das Duale System EKO-PUNKT

Wichtig für Großkunden: das Thema Vollständigkeitserklärung

Alles ganz genau wissen: Besonderheiten und weiterführende Infos

Von Versandverpackungen für Büroartikel bis Hygieneverpackungen für Lebensmittel – alles, was beim Endverbraucher landet, muss lizenziert werden

EKO-PUNKT – das Duale System von REMONDIS.
Die optimale Wahl für Ihre Verpackungslizenzierung

EKO-PUNKT ist ein Duales System, das Ihnen bei der Verpackungslizenzierung im Vergleich zu anderen Anbietern zahlreiche Vorteile bietet. Der größte und wichtigste ist, dass hinter EKO-PUNKT mit REMONDIS das führende Kreislaufwirtschaftsunternehmen in Deutschland steht. Hier haben Sie es also von Haus aus mit echten Profis des Verpackungsrecyclings und der Rückgewinnung von Rohstoffen zu tun. Die Sammlung, Sortierung und das Recycling von Wertstoffen betreiben wir schon seit vielen Jahrzehnten. Und das in einem Umfang, der seinesgleichen sucht. Mehr Expertise geht nicht.

Mio. t Rohstoffe jährlich behandelt REMONDIS

Produktions- und Recyclinganlagen betreibt die REMONDIS-Gruppe

Jahre Erfahrung in der Recyclingbranche

Wovon Sie im Einzelnen profitieren:

Branchenerfahrung

Wir kennen uns mit dem Thema Verpackungslizenzierung und Verpackungsrecycling aus wie kaum ein Zweiter und können Ihnen deshalb umfassenden Service bieten.

Rechtssicherheit

Natürlich sind wir immer up to date, was Neuerungen im Verpackungsgesetz anbelangt, und sorgen dafür, dass Sie immer alle Vorgaben erfüllen. Jetzt und in Zukunft.

Marktgerechte Preise

Trotz zahlreicher Mehrwerte liegt EKO-PUNKT preislich nicht über dem Niveau anderer Dualer Systeme. Ein Ergebnis von Skalierung und Synergien innerhalb der REMONDIS-Gruppe.

Zukunftssicherheit

Egal was auf dem Markt der Dualen Systeme passiert: EKO-PUNKT wird bleiben. Das gibt Ihnen bei der Verpackungslizenzierung maximale Zukunftssicherheit.

Zusatzleistungen

Als Kompetenzzentrum Verpackung bieten wir diverse Leistungen über die Lizenzierung hinaus. Von Rezyklatlieferung bis ökologische Verpackungsgestaltung

Ausweis CO2-Ersparnis

Im Zuge Ihrer Lizenzierung beim Dualen System EKO-PUNKT erstellen wir Ihnen ein Zertifikat mit genauer Dokumentation der von Ihnen erzielten CO2-Entlastung

„Wir sind schon ein bisschen stolz, dass gerade auch der Mittelstand auf EKO-PUNKT als Partner setzt. Das ist ein Zeichen echten Vertrauens in die familiengeführte Unternehmensgruppe REMONDIS.“

Dennis Bauer, Experte Duales System und Lizenzierung

Funktionsweise Duales System EKO-PUNKT


Erst zur ZSVR, dann zu EKO-PUNKT

Der erste Schritt zur Verpackungslizenzierung ist die Registrierung bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR). Das ist so etwas wie die oberste Kontrollinstanz in Sachen Beteiligung am Dualen System. Hier müssen Sie dann auch später die Menge der lizenzierten Verpackungen hinterlegen. Deshalb unser Tipp: Falls noch nicht geschehen, jetzt erst Ihren ZSVR-Account anlegen und dafür zum Portal LUCID der ZSVR wechseln. Anschließend geht es dann hier mit unserem EASY-LIZE-Lizenzrechner weiter. Alternativ können Sie uns – zum Beispiel als großes Handelsunternehmen – gerne direkt kontaktieren, um sich ein individuelles Angebot erstellen zu lassen.

Informationen zur Vollständigkeitserklärung

Ab gewissen Materialmengen muss eine Vollständigkeitserklärung abgegeben werden. Eine Online-Verpackungslizenzierung über EASYLIZE ist in diesem Fall nur zweite Wahl, weil wir Ihnen ein individuelles Angebot machen möchten. Senden Sie uns Ihre Anfrage bitte per Online-Formular. Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung und erarbeiten dann sehr schnell das für Sie passende Angebot. Zudem können Sie sich bei Bedarf gerne telefonisch an uns wenden, um den Beratungsprozess in Gang zu setzen. T +49 221 964897-72


Mengengrenze Vollständigkeitserklärung

Glasverpackungen

Papier, Pappe, Kartonverpackungen

Leichtverpackungen (Eisenmetalle, Aluminium, Kunststoffe, Getränkekartonverbunde, Verbundmaterialien)

FAQ Duale Systeme Deutschland

Was sind Duale Systeme in Deutschland?

Duale Systeme organisieren in Deutschland die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen, die typischerweise bei privaten Endverbrauchern als Abfall anfallen. Dazu gehören beispielsweise Verpackungen aus Kunststoff, Papier, Karton, Glas oder Metall.

Grundlage hierfür ist die sogenannte erweiterte Herstellerverantwortung (EPR). Unternehmen, die verpackte Waren erstmals in Deutschland in Verkehr bringen, müssen sich an den Kosten für die spätere Entsorgung und Verwertung ihrer Verpackungen beteiligen. Dies erfolgt über die Beteiligung an einem Dualen System.

Die Dualen Systeme finanzieren unter anderem die bekannten Sammelsysteme wie den Gelben Sack, die Gelbe Tonne sowie weitere Erfassungs- und Verwertungsstrukturen. Ziel ist es, wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten, Recycling zu fördern und Ressourcen zu schonen.

EKO-PUNKT ist als Duales System Teil dieses Systems und unterstützt Unternehmen dabei, ihre gesetzlichen Pflichten zur Systembeteiligung und Verpackungslizenzierung zuverlässig zu erfüllen. 

Das Angebot der Dualen Systeme ist in Deutschland privatwirtschaftlich angelegt. Es gibt also einen Wettbewerbsmarkt, in dem mehrere Anbieter konkurrieren. Einer davon ist EKO-PUNKT aus der REMONDIS-Gruppe.

Was ist das Besondere am Dualen System EKO-PUNKT?

EKO-PUNKT ist das Duale System von REMONDIS, einem der weltweit führenden Unternehmen für Recycling, Kreislaufwirtschaft und Ressourcenmanagement. Dadurch profitieren Kunden von der Stabilität, Erfahrung und Innovationskraft einer international etablierten Unternehmensgruppe.

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Systembeteiligung unterstützt EKO-PUNKT Unternehmen entlang des gesamten Verpackungslebenszyklus. Dazu gehören unter anderem Beratung zu Verpackungscompliance, internationale EPR-Anforderungen, Prüfung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen, Rezyklatlieferung sowie die Vorbereitung auf neue gesetzliche Vorgaben wie die europäische Verpackungsverordnung PPWR.

Als Kompetenzzentrum für Verpackungen verbindet EKO-PUNKT praxisnahe Beratung mit fundiertem Know-how aus der Kreislaufwirtschaft. Unternehmen erhalten dadurch nicht nur Unterstützung bei aktuellen gesetzlichen Pflichten, sondern auch bei der zukunftssicheren Gestaltung ihrer Verpackungsstrategien.

Mit EKO-PUNKT entscheiden Sie sich für einen erfahrenen Partner, der Verpackungslizenzierung, Nachhaltigkeit und Compliance aus einer Hand bietet. und hat damit die Größe und Kompetenz eines der international größten Kreislaufwirtschaftsunternehmen im Rücken. Für Kunden bedeutet das höchste Gewährleistung von Qualität und vor allem Zukunftssicherheit. Der Markt der Dualen Systeme in Deutschland ist hart umkämpft. Über kurz oder lang werden sich ganz sicher nicht alle der aktuell über zehn Anbieter behaupten können. EKO-PUNKT wird aber ganz sicher zu den bleibenden Anbietern zählen. 

Wer muss sich an einem Dualen System beteiligen?

Grundsätzlich müssen alle Unternehmen ihre Verpackungen an einem Dualen System beteiligen, die erstmals mit Ware befüllte und typischerweise beim privaten Endverbraucher anfallende Verpackungen in Deutschland in Verkehr bringen.

Die Pflicht zur Systembeteiligung betrifft zahlreiche Unternehmen – darunter Hersteller, Importeure, Onlinehändler, Versandhändler und Markeninhaber. Entscheidend ist, wer als Erstinverkehrbringer der verpackten Ware in Deutschland gilt und ob die verwendeten Verpackungen systembeteiligungspflichtig sind.

Durch die Beteiligung an einem Dualen System finanzieren Unternehmen die Sammlung, Sortierung und Verwertung ihrer Verpackungen gemäß dem Prinzip der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR). Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Recycling wertvoller Rohstoffe.

Neben der Systembeteiligung müssen betroffene Unternehmen auch die Registrierung im Verpackungsregister LUCID sowie die erforderlichen Mengenmeldungen sicherstellen. Nur durch die Erfüllung aller gesetzlichen Pflichten entsprechen sie den Anforderungen des Verpackungsgesetzes beziehungsweise künftig des Verpackungsdurchführungsgesetzes.

Kann ich das Duale System frei wählen?

Ja. Unternehmen können frei entscheiden, mit welchem zugelassenen Dualen System sie zusammenarbeiten möchten. Alle Dualen Systeme erfüllen die gesetzliche Aufgabe, die Sammlung, Sortierung und Verwertung systembeteiligungspflichtiger Verpackungen zu organisieren.

Unterschiede bestehen jedoch häufig bei Service, Beratung, digitalen Prozessen und zusätzlichen Leistungen. Gerade vor dem Hintergrund neuer Anforderungen wie der PPWR, internationaler EPR-Vorgaben und steigender Compliance-Anforderungen gewinnen fachliche Unterstützung und Verpackungsexpertise zunehmend an Bedeutung.

Für kleine und mittelständische Unternehmen bietet EKO-PUNKT mit EASY-LIZE eine einfache und digitale Möglichkeit zur Verpackungslizenzierung. Über das Online-Portal können Verpackungsmengen schnell ermittelt und direkt lizenziert werden. Unternehmen mit größeren Verpackungsmengen oder individuellen Anforderungen erhalten eine persönliche Beratung und maßgeschneiderte Angebote - gerne eine individuelle Anfrage stellen.

Als Duales System von REMONDIS verbindet EKO-PUNKT die Sicherheit und Expertise eines weltweit führenden Kreislaufwirtschaftsunternehmens mit persönlicher Betreuung und praxisnahen Lösungen. Unternehmen profitieren von umfassender Unterstützung rund um Verpackungslizenzierung, Verpackungscompliance, internationale EPR-Anforderungen, Recyclingfähigkeit und nachhaltige Verpackungsstrategien – alles aus einer Hand.

Welche Rolle spielen Duale Systeme für die Kreislaufwirtschaft?

Duale Systeme spielen eine Schlüsselrolle in der Kreislaufwirtschaft in Deutschland, indem sie sicherstellen, dass gebrauchte Verpackungen nach dem Verbrauch gesammelt, sortiert und recycelt werden. Durch ihre Tätigkeit können wertvolle Rohstoffe wie Kunststoffe, Papier, Glas und Metalle zurückgewonnen und wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden.

Nach dem Prinzip der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) leisten Unternehmen einen finanziellen Beitrag zur Sammlung und zum Recycling der von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen. Die dualen Systeme nutzen diese Beiträge, um landesweite Sammel-, Sortier- und Recyclinginfrastrukturen zu organisieren und zu finanzieren.

Indem Dual-Systeme dafür sorgen, dass Materialien so lange wie möglich im Kreislauf bleiben, tragen sie dazu bei, Abfall zu reduzieren, natürliche Ressourcen zu schonen und den Bedarf an neuen Rohstoffen zu senken. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Erreichung sowohl nationaler als auch europäischer Nachhaltigkeits- und Recyclingziele.

Welche Auswirkungen hat die PPWR auf Duale Systeme?

Die europäische Verpackungsverordnung PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) bringt vor allem neue Anforderungen an Verpackungen selbst mit sich. Dazu gehören unter anderem Vorgaben zur Recyclingfähigkeit, zu Rezyklatanteilen, zur Verpackungsminimierung sowie zu Kennzeichnungs- und Dokumentationspflichten.

Die grundsätzliche Rolle der Dualen Systeme wird durch die PPWR nicht verändert. Allerdings werden Themen wie Verpackungscompliance, Datenmanagement und Nachweispflichten künftig deutlich an Bedeutung gewinnen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Verpackungen die neuen europäischen Anforderungen erfüllen und entsprechende Nachweise bereitstellen können.

Duale Systeme werden daher auch künftig eine zentrale Rolle bei der Finanzierung und Organisation der Sammlung, Sortierung und Verwertung von Verpackungsabfällen spielen. Gleichzeitig gewinnen sie als Ansprechpartner für Fragen zur Recyclingfähigkeit, Verpackungsoptimierung und regulatorischen Compliance weiter an Bedeutung.

Mit den steigenden Anforderungen an Verpackungen profitieren Unternehmen von erfahrenen Partnern wie EKO-PUNKT, die sie sowohl bei ihren aktuellen Verpflichtungen als auch bei der Vorbereitung auf die Anforderungen der PPWR unterstützen.

Wie wähle ich das für mich passende Duale System?

Grundsätzlich erfüllen alle zugelassenen Dualen Systeme die gesetzliche Aufgabe, die Sammlung, Sortierung und Verwertung systembeteiligungspflichtiger Verpackungen zu organisieren. Unterschiede ergeben sich jedoch häufig bei Service, Beratung, digitalen Prozessen und zusätzlichen Leistungen.

Bei der Auswahl eines Dualen Systems sollten Unternehmen insbesondere auf folgende Kriterien achten:

  • Transparente und nachvollziehbare Preisgestaltung
  • Individualverträge für große Unternehmen und digitale Online-Lösung für KMU
  • Persönliche Ansprechpartner und kompetente Beratung
  • Unterstützung bei LUCID, Mengenmeldungen und Verpackungscompliance
  • Zusätzliche Leistungen rund um EPR, internationale Compliance und PPWR
  • Langfristige Stabilität und Erfahrung des Anbieters

Für viele Unternehmen ist heute nicht mehr allein der Lizenzpreis entscheidend. Gerade vor dem Hintergrund neuer Anforderungen durch die PPWR gewinnen fachliche Beratung, Compliance-Unterstützung und Verpackungsexpertise zunehmend an Bedeutung. 

EKO-PUNKT bietet Unternehmen weit mehr als die reine Verpackungslizenzierung. Von der Systembeteiligung über Verpackungscompliance und internationale EPR-Anforderungen bis hin zu Analyse der Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz und Beratung zu den neuen Vorgaben der PPWR erhalten Sie bei uns alle wichtigen Leistungen rund um eine zukunftssichere Verpackungsstrategie aus einer Hand.

Was ist der Unterschied zwischen LUCID und einem Dualen System?

LUCID ist das öffentliche Verpackungsregister der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR). Unternehmen, die systembeteiligungspflichtige Verpackungen in Deutschland in Verkehr bringen, müssen sich dort registrieren und ihre Verpackungsmengen melden.

Ein Duales System wie EKO-PUNKT organisiert und finanziert hingegen die tatsächliche Sammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungen. Über die Beteiligung an einem Dualen System erfüllen Unternehmen ihre gesetzliche Systembeteiligungspflicht.

Wichtig ist: Die bei LUCID gemeldeten Verpackungsmengen und die bei einem Dualen System beteiligten Verpackungsmengen müssen übereinstimmen. Die ZSVR führt regelmäßige Datenabgleiche durch. Werden Abweichungen festgestellt, können diese auf fehlerhafte Meldungen oder fehlende Lizenzierungen hinweisen. In solchen Fällen müssen die Angaben korrigiert und gegebenenfalls Verpackungsmengen nachlizenziert werden.

Vereinfacht gesagt:

  • LUCID dient der Registrierung und Kontrolle.
  • Das Duale System organisiert die Entsorgung und Verwertung der Verpackungen.
  • Beide Pflichten müssen erfüllt werden, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.

FAQ Systembeteiligung (Verpackungslizenzierung)

Was bedeutet Systembeteiligung und was ist der Unterschied zur Verpackungslizenzierung?

Die Begriffe Systembeteiligung und Verpackungslizenzierung werden häufig synonym verwendet. Tatsächlich beschreibt die Systembeteiligung die gesetzliche Pflicht von Unternehmen, sich an den Kosten für die Sammlung, Sortierung und Verwertung ihrer Verpackungen zu beteiligen.

Die Verpackungslizenzierung ist die praktische Umsetzung dieser Pflicht. Unternehmen schließen hierzu einen Vertrag mit einem Dualen System wie EKO-PUNKT ab und melden die Mengen ihrer systembeteiligungspflichtigen Verpackungen. Mit der Zahlung des Lizenzentgelts erfüllen sie ihre Systembeteiligungspflicht.

Vereinfacht gesagt:

  • Die Systembeteiligung ist die gesetzliche Verpflichtung.
  • Die Verpackungslizenzierung ist der Weg, diese Verpflichtung zu erfüllen.

Unternehmen, die systembeteiligungspflichtige Verpackungen erstmals in Deutschland in Verkehr bringen, müssen sowohl die Registrierung bei LUCID als auch die Beteiligung an einem Dualen System sicherstellen. Nur so erfüllen sie die Anforderungen des Verpackungsgesetzes beziehungsweise künftig des Verpackungsdurchführungsgesetzes (VerpackDG) vollständig. 

Welche Verpackungen sind systembeteiligungspflichtig?

Systembeteiligungspflichtig sind insbesondere Verkaufsverpackungen, Versandverpackungen und Serviceverpackungen, die nach Gebrauch typischerweise beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen.

Dazu gehören beispielsweise Produktverpackungen, Versandkartons aus dem E-Commerce, Versandtaschen, Füllmaterialien, Tragetaschen, To-go-Verpackungen oder Einwegbecher. Entscheidend ist dabei nicht allein die Verpackungsart, sondern ob die Verpackung typischerweise beim privaten Endverbraucher oder einer vergleichbaren Anfallstelle als Abfall anfällt.

Unternehmen, die solche Verpackungen erstmals in Deutschland in Verkehr bringen, sind in der Regel verpflichtet, sich bei LUCID zu registrieren und ihre Verpackungen an einem Dualen System zu beteiligen. Über die Systembeteiligung finanzieren sie die Sammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungen im Rahmen der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR).

Da die gesetzlichen Pflichten je nach Verpackungsart, Vertriebsweg und Geschäftsmodell variieren können, empfiehlt sich eine individuelle Prüfung der jeweiligen Verpackungen, um die Anforderungen des Verpackungsgesetzes beziehungsweise künftig des Verpackungsdurchführungsgesetzes (VerpackDG) vollständig zu erfüllen.

Was kostet die Beteiligung an einem Dualen System?

Die Kosten für die Beteiligung an einem Dualen System richten sich nach der Materialart, dem Gewicht und der Menge der in Verkehr gebrachten Verpackungen. Kunststoffverpackungen verursachen beispielsweise andere Lizenzierungsentgelte als Papier-, Karton-, Glas- oder Metallverpackungen.

Mit den Lizenzierungsentgelten werden die Sammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungsabfälle finanziert. Unternehmen erfüllen damit ihre gesetzliche Pflicht zur Systembeteiligung und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

Für kleine und mittelständische Unternehmen lassen sich die Kosten schnell und unkompliziert über den EASY-LIZE Lizenzrechner ermitteln. Nach Eingabe der Verpackungsmengen erhalten Sie direkt eine Preisübersicht und können Ihre Verpackungen online lizenzieren.

Unternehmen mit größeren Verpackungsmengen oder individuellen Anforderungen beraten wir gerne persönlich und erstellen ein maßgeschneidertes Angebot. Jetzt Kontakt ausnehmen.

Was passiert, wenn ich meine Verpackungen nicht lizenziere?

Verstöße gegen die Systembeteiligungspflicht können erhebliche rechtliche und finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Unternehmen, die systembeteiligungspflichtige Verpackungen ohne ordnungsgemäße Lizenzierung in Deutschland in Verkehr bringen, verstoßen gegen die Vorgaben des Verpackungsgesetzes beziehungsweise künftig des Verpackungsdurchführungsgesetzes (VerpackDG).

Mögliche Folgen sind:

  • Bußgelder durch die zuständigen Behörden
  • Vertriebsverbote für betroffene Produkte
  • Öffentliche Sichtbarkeit der fehlenden Registrierung im Verpackungsregister LUCID
  • Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbände
  • Nachlizenzierung bislang nicht gemeldeter Verpackungsmengen

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) gleicht regelmäßig die in LUCID gemeldeten Verpackungsmengen mit den bei den Dualen Systemen beteiligten Mengen ab. Abweichungen können dabei schnell erkannt werden und zu weiteren Prüfungen oder behördlichen Maßnahmen führen.

Um rechtliche Risiken zu vermeiden, sollten Unternehmen ihre Verpackungen vor dem Inverkehrbringen ordnungsgemäß bei LUCID registrieren, die Verpackungsmengen korrekt melden und sich an einem zugelassenen Dualen System wie EKO-PUNKT beteiligen.

Benötige ich zusätzlich zur Systembeteiligung eine LUCID-Registrierung?

Ja. Die Registrierung bei LUCID und die Beteiligung an einem Dualen System sind zwei eigenständige gesetzliche Pflichten und müssen beide erfüllt werden.

Die Registrierung erfolgt im Verpackungsregister LUCID, das von der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZSVR) betrieben wird. Dort hinterlegen Unternehmen ihre Stammdaten und melden die Verpackungsmengen, die sie in Deutschland in Verkehr bringen.

Die Systembeteiligung erfolgt hingegen über ein zugelassenes Duales System wie EKO-PUNKT. Erst durch die Beteiligung an einem Dualen System werden die Sammlung, Sortierung und Verwertung der Verpackungen finanziert.

Wichtig: Die in LUCID gemeldeten Verpackungsmengen müssen mit den bei einem Dualen System gemeldeten Mengen übereinstimmen. Die ZSVR führt regelmäßige Datenabgleiche durch, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu überprüfen.

Nur wer sowohl bei LUCID registriert ist als auch seine Verpackungen ordnungsgemäß an einem Dualen System beteiligt, erfüllt die gesetzlichen Anforderungen des Verpackungsgesetzes beziehungsweise künftig des Verpackungsdurchführungsgesetzes (VerpackDG).

Gilt die Systembeteiligungspflicht auch für Onlinehändler?

Ja. Auch Onlinehändler und Betreiber von Onlineshops unterliegen der Systembeteiligungspflicht, wenn sie erstmals systembeteiligungspflichtige Verpackungen in Deutschland in Verkehr bringen.

Dies betrifft insbesondere Versandverpackungen wie Kartons, Versandtaschen, Füllmaterialien, Klebebänder oder andere Verpackungsbestandteile, die beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Ware über einen eigenen Onlineshop oder über Marktplätze verkauft wird.

Onlinehändler müssen ihre Verpackungen bei einem Dualen System wie EKO-PUNKT lizenzieren und sich zusätzlich im Verpackungsregister LUCID registrieren. Beide Pflichten sind vor dem Inverkehrbringen der Verpackungen zu erfüllen.

Wer diese Verpflichtungen nicht einhält, riskiert Bußgelder, Vertriebsverbote und weitere rechtliche Konsequenzen. Gerade im E-Commerce sollten Unternehmen daher frühzeitig prüfen, welche Verpackungen systembeteiligungspflichtig sind und welche Anforderungen für ihr Geschäftsmodell gelten.

Wie finde ich heraus, ob meine Verpackungen systembeteiligungspflichtig sind?

Ob eine Verpackung systembeteiligungspflichtig ist, hängt nicht allein von der Verpackungsart ab. Entscheidend ist, ob die Verpackung typischerweise beim privaten Endverbraucher oder einer vergleichbaren Anfallstelle als Abfall anfällt.

Zu den systembeteiligungspflichtigen Verpackungen zählen beispielsweise Verkaufsverpackungen, Versandverpackungen und Serviceverpackungen, die mit Ware befüllt erstmals in Deutschland in Verkehr gebracht werden. Dazu gehören unter anderem Produktverpackungen, Versandkartons, Füllmaterialien, Versandtaschen oder To-go-Verpackungen.

Die Beurteilung kann im Einzelfall komplex sein, insbesondere bei B2B-Verpackungen, Mehrwegverpackungen oder Verpackungen mit unterschiedlichen Vertriebswegen. Unternehmen sollten daher ihre Verpackungen sorgfältig prüfen, um ihre gesetzlichen Pflichten korrekt einzuordnen.

EKO-PUNKT unterstützt Unternehmen gerne bei der Bewertung ihrer Verpackungen und der Klärung, ob eine Systembeteiligungspflicht besteht. So lassen sich rechtliche Risiken vermeiden und Compliance-Anforderungen zuverlässig erfüllen.

Dank unserem Online-Check können Sie direkt ermitteln, ob Ihre Verpackungen systembeteiligungpflichtig sind.

Müssen Importeure ihre Verpackungen lizenzieren?

Ja. Importeure müssen ihre Verpackungen lizenzieren, wenn sie als Erstinverkehrbringer von verpackten Waren in Deutschland gelten.

Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn verpackte Produkte aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt und erstmals auf dem deutschen Markt bereitgestellt werden. In diesen Fällen übernimmt der Importeur die Verantwortung für die Einhaltung der gesetzlichen Verpackungspflichten.

Zu diesen Pflichten gehören unter anderem:

  • Die Registrierung im Verpackungsregister LUCID
  • Die Beteiligung an einem Dualen System wie EKO-PUNKT
  • Die korrekte Meldung der Verpackungsmengen
  • Die Einhaltung weiterer Anforderungen der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR)

Importeure sollten ihre Verantwortlichkeiten sorgfältig prüfen, da Verstöße gegen die Verpackungspflichten zu Bußgeldern, Vertriebsverboten oder Nachlizenzierungen führen können. Besonders bei internationalen Lieferketten ist es wichtig, frühzeitig zu klären, wer als Erstinverkehrbringer gilt und welche Pflichten daraus entstehen.

Von der Verpackungslizenzierung bis zur vollständigen Verpackungscompliance: Wir unterstützen Sie mit maßgeschneiderten Lösungen. Sprechen Sie uns an